Benefizkonzert für Franks Bodega
Einlass 18:00
Konzert: 19:30
Eintritt: Spenden ab 15.-€

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Aufgewachsen in Saudi-Arabien, Nigeria und Algerien, macht er sich später in der deutschen Musikszene einen guten Namen. Zunächst ist er lange Jahre als Tourmanager mit vielen namhaften internationalen und nationale Künstlern unterwegs, darunter Michael Jackson, die Rolling Stones, Guns n Roses oder Madonna. Anfang der 90er greift er selber zum Mikrofon. Erst in der „RTL Samstag Nacht Band“, später bei den Söhnen Mannheims an der Seite von Xavier Naidoo. Gemeinsam touren sie durch die großen Hallen der Republik. 2001 stehen sie im Rahmen der „Rock gegen rechte Gewalt Festival Tour“ auf der Bühne, mit Udo Lindenberg gehören sie zu den Initiatoren.

2003 verlässt Rolf Stahlhofen die Söhne und veröffentlicht sein erstes Solo-Album „Große Mädchen weinen nicht“. Die CD hält sich wochenlang in den Top 100, in der Schweiz klettert sie sogar bis auf Platz 12. Zahlreiche Live-Auftritte folgen, darunter auch die Gastrolle als „Kuckuck“ in Peter Maffays „Tabaluga“, mit der er 2004 und 2005 auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz geht.

Daneben engagiert sich Rolf Stahlhofen immer wieder auch sozial. 2002 organisiert er ein Benefizkonzert für die Flutopfer in Ostdeutschland, aus dem der Verein „Menschen am Fluss“ hervorgeht. Dieser organisiert regelmäßig Konzerte für die Ärmsten der Welt. 2005 zur Eröffnung der SAP-Arena in Mannheim, stellt Stahlhofen eine All-Star-Band zusammen. Sie begleitet an diesem Abend Künstlerfreunde wie u.a. Roachford, Peter Maffay, Sasha und Badesalz. Von den Betreibern der neuen Arena erhält er später den „Sold Out Award“, die neue Veranstaltungshalle ist zum ersten Mal ausverkauft.

Mit dem Erlös werden Solar-Wasserstationen in Eritrea gebaut; ein wichtiges Anliegen für Rolf Stahlhofen, denn für ihn ist Wasser ein Menschenrecht.
Als Jugendlicher in Afrika hat er gelernt, wie wertvoll diese Ressource ist. Dieser Grundsatz bleibt sein Antrieb, die UN ernennen ihn 2007 zum ersten „Messenger of Truth“ für Europa. Die Vereinten Nationen wollen mit dieser Initiative weltweit auf ökologische und entwicklungspolitische Probleme aufmerksam machen.
Jason Wright

Der Papa Mannheims: Musiker Jason Wright im Porträt
Rheinpfalz 15. März 2021
Am Sonntag hatte Jason Wright Geburtstag. „Am gleichen Tag wie Quincy Jones“, sagt er mit Stolz in der Stimme. „Und zwei Tage nach Al Jarreau.“ Der nun also 62-jährige Heidelberger macht nicht nur Musik – er lebt sie. Auf der Bühne und dahinter: als Förderer und Entdecker junger Musiker. Eine sehr erfolgreiche Band hätte es ohne ihn wohl nie gegeben.






